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Recruiting = Personalbeschaffung

Die Personalbeschaffung ist Teil der Personalwirtschaft und befasst sich mit der Deckung eines zuvor definierten Personalbedarfs.
Bevor Personal beschafft wird, wird der Personalbedarf in der gewünschten Anzahl, zur gewünschten Zeit am gewünschten Ort und – besonders wichtig – mit den erforderlichen Qualifikationen ermittelt. Zur Berechnung des quantitativen Personalbedarfs dient der Abgleich zwischen vorhandenen Kapazitäten mit dem konkreten Bedarf unter Zuhilfenahme der Kennzahlmethode bzw. der Stellenplanmethode. Die Stellenbeschreibung dient schließlich der qualitativen Beschreibung des Bedarfs.

 

Externe Personalbeschaffung

Bezeichnet eine Stellenausschreibung außerhalb des Unternehmens. Sie lässt sich in passive (oder unmittelbare) und aktive (oder mittelbare) Personalbeschaffung unterscheiden:
a) Passive Personalbeschaffung: Sie erfolgt durch Personalwerbung mit der Zielsetzung der Bekanntmachung, so dass viele so genannte „Blindbewerbungen“ eingesendet werden (Mundpropaganda, PR und Reputation). Bei Notwendigkeit einer Nachbesetzung werden die Bewerber aus dem Pool zuerst herangezogen und zur Auswahl gestellt. Weitere Möglichkeiten ergeben sich aus der Nutzung des Arbeitsmarktservice (virtueller Stellenmarkt), des E-Recruiting über eigene Bewerberdatenbanken im World Wide Web oder des Personalleasing bzw. Zeitarbeit.
b) Aktive Personalbeschaffung: Sie greift bedarfsbezogen auf verschiedene Medien zurück. Neben zielgerichteter Werbung kommen interaktive Medien (Homepage) und Firmenvorstellungen in Betracht. Darüber hinaus können Mittler eingeschaltet werden:Nutzung von Jobbörsen und Recruiting-Börsen Beauftragung von Personalvermittlern bzw. Fallmanagern der Arbeitsagentur Stellenausschreibung durch Annoncen (Internet, Zeitung, Rundfunk) Informationsveranstaltungen bei Bildungsträgen und (Fach-) Hochschulen Firmenkontaktmessen an (Fach-) Hochschulen Recruiting-Veranstaltungen, vornehmlich zur Rekrutierung von Berufsanfängern nach dem Studium (College-Recruiting)

Vorteile großes Auswahlspektrum Verminderung von Betriebsblindheit Möglichkeiten des Qualifikationsvergleich interner und externer Mitarbeiter geringe Fortbildungskosten (die Auswahl der zukünftigen Mitarbeiter erfolgt zugeschnitten auf die ausgeschriebene Stelle) Vermeiden des Kettenreaktionseffekts (Neubesetzung der innerbetrieblich frei gewordenen Stelle) Einbringen von neuen Impulsen in den Betrieb

Nachteile Relativ höhere Beschaffungskosten durch Auswahl und Vergleich oder Einschaltung von Dienstleistern Das Risiko einer Fehlbesetzung ist höher als bei der internen Personalbeschaffung Es können bei neuen Mitarbeitern Eingliederungsschwierigkeiten auftreten Gefahr, dass der Bewerber die Erwartungen nicht erfüllt Die Gehälter von Neueinsteigern sind häufig höher als die interner Kandidaten (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Personalbeschaffung)

E-Recruiting = E-Rekrutierung

E-Recruiting bzw. E-Rekrutierung bezeichnet die Unterstützung der Personalbeschaffung durch den Einsatz elektronischer Personalsysteme.
Ein effektives e-Recruiting-System unterstützt sowohl das rekrutierende Unternehmen als auch die Bewerber und ggf. externe Personalberater.
Sehr viele Bewerber informieren und bewerben sich heute online über das Internet. Für eine schnelle und komfortable Bearbeitung der Bewerbungen muss auch das weitere Bewerbermanagement auf elektronischem Weg erfolgen. Personenbezogene Informationen müssen in einheitlicher Form verwaltet werden. So können z.B. auch die Papier-Bewerbungen erfasst werden, die in Form von traditionellen Bewerbungsmappen beim Unternehmen eintreffen (beispielsweise durch Einscannen). Ein E-Recruiting-System bildet idealerweise den gesamten Recruiting-Workflow ab. Dieser umfasst die Stellenausschreibung und die gesamte Kommunikation zwischen Unternehmen und Bewerber bis zum Abschluss der Bewerbung.
Der gesamte elektronische Personalzyklus (e-HR-Zyklus) beginnt an der elektronischen Schnittstelle eines Unternehmens zu seinen potentiellen Mitarbeitern - der Unternehmenskarriere-Website oder einer Stellenausschreibung in einem Online-Stellenmarkt. Dort werden bei der Bewerbung personenbezogene Daten von Kandidaten erfasst.
Werden aus den Kandidaten schließlich Mitarbeiter, folgt die Verwaltung der Mitarbeiterdaten in den jeweiligen Personalsystemen. Auch die Personalentwicklung kann durch elektronische, webbasierte Systeme unterstützt werden. Der Einsatz elektronischer Lehr- und Lernmedien kann sich zum einen aus einer inhaltlich getriebenen Fokussierung (themenorientierter Lernzugang) heraus entwickeln.
Blended Learning, Learning Management Systeme und Skill Management Systeme unterstützen einen lernprozessorientierten Zugang. Jeder Lernprozess dient idealerweise einer ganzheitlichen, geschäftsprozessorientierten Personalentwicklung unter Einsatz eines holistischen Maßnahmen-Mixes. (Quelle: de.wikipedia.org)




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